Rassebeschreibung Hunde
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Unsere Ranch

Thürner Wolfshunde und Weiße Schäferhunde

Unsere Hunde züchten wir jetzt in 8. Generation und legen sehr viel Wert auf Gesundheit, Charakter, Wesen, Vielseitigkeit und dann nebenbei noch auf das Aussehen.

 Es kommen nur HD-freie und auch sonst absolut gesunde Tiere mit gerader Rückenlinie zum Zuchteinsatz. Eine Hündin wird frühestens mit knapp 3 Jahren gedeckt. Nach max. 4 Würfen, verteilt auf ihr ganzes Leben, ist Schluss, weil wir keine Zuchtmaschinen sondern Lebewesen haben.  (In den meisten Zuchtverbänden werden 3 Würfe in jeweils 2 Jahren genehmigt, und dies ab dem 18. Monat! )

Dafür haben wir sehr kräftige und gesunde Welpen von Hündinnen, welche ebenfalls fit und nicht ausgemergelt sind.

 Dass unsere Tiere mit Qualitätsfutter ernährt werden, regelmäßig entwurmt und geimpft sind, nicht im Zwinger gehalten werden, sondern im Rudel in Haus, Hof und Garten und als ständige Begleiter leben, ist für uns genauso selbstverständlich, wie eine sorgfältige Auswahl der zukünftigen Welpenbesitzer.

Bei uns gehen viele Leute ohne Hund vom Hof, weil ihre Einstellung zum Tier oder der zukünftige Platz nicht nach unseren Vorstellungen ist. Dabei helfen die Elterntiere bei der Auswahl der Interessenten aktiv mit. Verstellen nützt also nichts, Tiere haben ein gutes Gespür!

Bei uns sind auch nicht immer Welpen zu haben, wir sind keine Massenzüchter. Erst wenn ca. 5 feste Vorbestellungen erfolgt sind, wird wieder ein Wurf geplant. Meist werden es dann zwischen 7 und 12 Welpen, welche nicht vor der 9. –10. Woche abgegeben werden.

Das trotzdem so viele Hunde bei uns leben liegt daran, dass auch ältere Tiere, welche nicht mehr zur Zucht eingesetzt werden, bis an ihr Lebensende, (was ohne weiteres bis zu einem Alter von 15 Jahren und mehr führt) , einen festen Platz bei uns haben.

Zwischendurch haben wir auch mal verschiedene gerettete, ausgesetzte und Problemtiere aller Arten und Rassen, welche, falls möglich, in neue gute Plätze vermittelt werden.

Was unsere Welpen auch noch bei uns lernen müssen, ist der Umgang mit unseren Katzen, Pferden, Schafen, Ziegen, Vögeln, Degus, Zwergkaninchen, Fischen und Wüstenrennmäusen.

Nur gut, dass sie von Natur aus schon äußerst verträglich anderen Tieren gegenüber sind.

Was die „Weißen“ ebenso wie die Wolfshunde außerdem auszeichnet, ist ihre Anhänglichkeit, die Zuverlässigkeit und ihre Kinderliebe mit einer „Engelsgeduld“ den kleinen Zweibeinern gegenüber, welche sich wirklich alles erlauben können. Die Kinder sind die „Welpen“ ihres Menschenrudels welche Narrenfreiheit besitzen und Fremden gegenüber auch verteidigt werden. Dieser Familiensinn, welcher auch bei Wölfen zu finden ist, trägt auch mit zu dem Namen „Wolfshunde“ bei. Ihre Instinkte und Sozialverhalten sind noch gut ausgeprägt und es sind keine überzüchteten neurotischen Nervenbündel.  In Felllänge, Farben und Gebäude ähneln sie auch den Wölfen, ohne dass aber richtige Wölfe eingekreuzt wurden. Dadurch unterscheiden sie sich in Umgänglichkeit, Erziehbarkeit und Verhalten in der "Zivilisation" von Rassen wie Tschechischer Wolfshund und Saarlous.

Es ist auch sehr unproblematisch, diese Tiere überall hin mitzunehmen, da sie ruhig und  verträglich sind und für ihre Besitzer unauffällige Begleithunde darstellen. Den Mitmenschen fallen sie durch ihr Wesen und ihre Erscheinung allerdings sehr wohl auf! Machen Sie sich darauf gefasst, des öfteren auf Ihren Hund angesprochen zu werden.

Allerdings setzt dies voraus, dass die Welpen schon von der Übergabe an weiterhin auch wirklich viel erleben dürfen. Ansonsten werden sie leicht zu zurückhaltend bis scheu Fremden gegenüber.

Sie sind auch für Hundeanfänger sehr leicht zu erziehen, weil sie ausgesprochen intelligent sind und immer versuchen es ihren Leuten recht zu machen. Sie neigen weder zum Streunen noch zum Wildern oder Raufen und lehnen sich NIE gegen ihre Menschen auf!

Trotzdem gibt es Leute, welche mit unseren Tieren nicht froh werden würden.

Dies wären zum Beispiel Jäger, da sie eben den Jagdtrieb nicht mitbringen, oder die „üblichen“ Hundesportler, welche man oft auf den Übungsplätzen sieht, die Hunde mit eingezogener Rute nebenherschleichend, während ihre Führer im Kasernenhofton die Kommandos brüllen. Womöglich noch mit Stachelhalsband und Teletak ausgerüstet.

Auch wer ein Lebewesen als lebende „Nur Alarmanlage“ ohne Familienkontakt oder einen Untergebenen zum „Unterbuttern“ und Launen auslassen sucht, wird von ihnen enttäuscht sein.

Für solche Menschen, abgesehen davon, dass sie von uns keinen Vierbeiner bekommen würden, machen unsere Tiere keine Kralle krumm!

Jeder, der mit sensiblen Tieren umgehen kann und feinfühlig auf ein Tier eingehen kann, darf dagegen freudig erbrachte Leistungen weit über das Übliche hinaus in kürzester Zeit erwarten.

Allerdings tun die Vierbeiner dies aber nur für „Ihre“ Menschen. Fremden gegenüber verhalten sie sich neutral bis zurückhaltend. Sie schmeicheln sich nicht gleich bei jedem ein.

Ihre Einsatzmöglichkeiten sind sehr breit gefächert.

Sie eignen sich aufgrund ihrer Eigenschaften vom Familienhund (Hauptsache dabei sein), über Reitbegleithund, Jogging- oder Fahrradpartner, Rettungshund, Behindertenbegleithund, Agility, Schlittenhund, Wach- und Schutzhund, Fährtenhund, Hütehund bis zum Hundesport auf den Übungsplätzen zu so ziemlich allem außer zur Jagd. (Zumindest ist uns kein erfolgreicher Jagdhund dieser Rasse bekannt.)  Ausnahme: zur Nachsuche für verletztes Wild - Fährtenarbeit.

Wir haben die reinen ehemals Amerikanisch-Canadisch weißen Schäferhunde, jetzt Schweizer Weiße Schäferhunde genannt, und unsere Wolfshunde, welche keinen neu eingekreuzten Wolfsanteil haben, sondern nur die Farben wie Wölfe. Das wären, entweder überwiegend schwarz mit mehr oder weniger silbernen Abzeichen, silber-schwarz gezeichnete in verschiedenen Schattierungen, wolfsfarbig beige und cremefarbene Varianten. Wesensmäßig ähneln sie sehr den Weißen Amerikanisch-Canadischen Schäferhunden, welche relativ häufig eingekreuzt wurden. Zwischendurch ist auch bei den Wolfshunden ein reinweißes Tier (kein Albino) dabei. Dies ist dann aber genetisch kein Schweizer Weißer Schäferhund.

Beim Körperbau wird auf einen geraden Rücken und ein natürliches, harmonisches Aussehen wert gelegt.

Die Größe ist zwischen 57 und 78 Zentimeter und das Fell selbstreinigend, pflegeleicht, wetterfest, aber trotzdem weiches, kuscheliges Langstockhaar (Längere und kürzere Variante).

Die Preise liegen zwischen 790.- und 1190.- Euro.

Alles weitere sagen dann die Bilder.

Aufgrund vieler Fragen hier die wichtigsten Unterschiede zum Deutschen Schäferhund zusammengefasst:

 Der Unterschied zum Deutschen Schäferhund, auch zum Altdeutschem Schäferhund:

Entgegen vieler Meinungen, dies wäre nur ein neuer Farbschlag, sprich Fehlfarbe oder Kreuzung von Schäferhund und irgendwas anderem: Es ist genetisch kein deutscher Schäferhund dabei! Zumindest nicht mehr wie man den Amerikanisch-Canadischen, bzw. jetzt Schweizer Weißen Schäferhund noch zu den Deutschen Schäferhunden zählen würde.

 Die größten Unterschiede sind:

total gerader, horizontaler Rücken,

wesentlich agiler, flinker und ausdauernder, im Verhältnis zur Größe  schmäler, wirken wegen dem Fell nur breiter,

Rückenhöhe bis 78 cm möglich, normal so um die 57 bis 68 cm,

im Verhältnis schmälerer Kopf mit nicht so stumpfer Schnauze und weicheren Ohren, aber immer Stehohren,

weicheres, seidigeres und trotzdem wetterfestes selbstreinigendes langstockhaariges Fell,

viel anhänglicheres Wesen geprägt auf "Ihren" Menschen (kann, auch ausgebildet, nicht einfach von Fremden geführt werden )

schnelleres, vielseitiges Lernen durch extrem hohe Intelligenz, kein nur auf "Befehlsempfang und Gehorsam" gezüchtetes Tier. Das machen sie viel besser und zuverlässiger, aber nur für Ihre Menschen welche sie Familienmitglied sein lassen,

viel sensibler, d.h. Erziehung nicht mit Zwang und anschreien möglich,

absolute Zuverlässigkeit gegenüber ihren Rudelmitgliedern, nie auflehnen gegen Herrchen oder Frauchen mit knurren, beißen, Rangordnung in Frage stellen usw., absolute Zuverlässigkeit und Geduld gegenüber den Kindern und anderen Haustieren,

keine Neigung zu streunen, raufen und wildern wenn nicht grobe Erziehungsfehler gemacht werden,

Alterserwartung 15 Jahre und mehr, fit bis ins hohe Alter.

Der größte Unterschied:   Sie bekommt nicht jeder!!!

Nur ausgesuchte Menschen, welche wirklich einen Freund und Partner für das ganze Leben suchen und genau von uns geprüft werden. Nicht nur bei der Abgabe, sondern bereits vorher, ebenso wie der Kontakt auch später erwünscht ist. 

Viele werden denken, das wäre jetzt alles übertrieben, doch jeder kann gerne mit Leuten Kontakt aufnehmen, welche bereits eines oder mehrere Tiere von uns erhalten haben. Keiner würde sein Tier noch missen wollen und alle sind sich einig, dass die Beschreibung nicht übertrieben war. (Adressen können bei uns angefordert werden).

Aber am einfachsten ist es, wenn Sie kurzfristig bei uns anrufen (bitte lange klingeln lassen), mailen oder schreiben und uns dann alle bei einem Besuch persönlich kennen lernen. Dann können auch gerne noch weitere Fragen beantwortet werden.

Also dann vielleicht bis demnächst! Wir würden uns freuen, neue Freunde dieser tollen Tiere begrüßen zu dürfen.

 

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